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Grusswort
Olli
Ohrwurm und seine Freunde
Grußwort der bayerischen Staatssekretärin Erika
Görlitz anlässlich der Präsentation des Projekts:
Schule des Hörens für Kinder
Ich habe die große Freude, Ihnen mit diesem Buch und
den beigefügten CDs ein ganz besonderes Projekt vorstellen
zu dürfen: Die Schule des Hörens für Kinder.
Warum eine Schule des Hörens für Kinder? Tatsache
ist: Fast jeder vierte junge Erwachsene in Deutschland ist
irreversibel hörgeschädigt durch zu lautes Musikhören!
Generell führt Lärm zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen,
Nervosität und Abnahme der Konzentrationsfähigkeit.
Die Folge sind eingeschränkte Lebensqualität für
den Einzelnen und hohe Kosten für die Solidargemeinschaft.
Das sind die Fakten.
Wie können wir dieser Entwicklung abhelfen? Die Antwort
zeigt uns die Schule des Hörens für Kinder. Dabei
ist hier keineswegs an ein "Lernen mit erhobenem Zeigefinger"
gedacht. Vielmehr geht es darum, Kinder dafür zu sensibilisieren,
wie faszinierend und wunderbar unser Sinnesorgan Ohr ist,
wie es dem Grundsatz der Schule des Hörens entspricht:
"Prävention durch Faszination".
Die Kinder sollen erleben, wie sehr unser Empfinden durch
das Hören beeinflusst wird. Diese eigenen Erfahrungen,
spielerisch vermittelt und doch so wesentlich, im Umgang mit
einem so elementar wichtigen Sinnesorgan wie dem Gehör,
wecken auch ein besseres Gespür für unsere anderen
Sinne. Diese "Sinneskompetenz" (vgl. die nachfolgende
Einführung) ist grundlegend für die Entwicklung
von Lebenskompetenz, deshalb sollte ihre Förderung so
frühzeitig beginnen wie nur möglich - am besten
also bei unseren Kindern und in unseren Kindergärten.
Nicht alle, die an der Entstehung dieser Schule des Hörens
für Kinder durch Rat und Tat mitgewirkt haben, kann ich
an dieser Stelle namentlich aufführen. Es waren viele
- und ich möchte ihnen allen für Ihre hilfreiche
Mitarbeit danken!
Namentlich danke ich den engagierten Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern des Projektteams der Schule des Hörens unter
der Leitung von Prof. Karl Karst: allen voran den Autorinnen
Conny Frühauf und Christine Werner für die hervorragende
Konzeption und Umsetzung der Broschüre und CDs, Blanka
Herold und Michael Raetz für die außerordentlich
gelungene Grafik und das schöne Layout dieses Buches
sowie Helga Kleinen für die organisatorische Betreuung.
Hinzu kommen die vielen großen und kleinen SprecherInnen,
die Musiker, Sänger, Tontechniker, Studiomitarbeiter,
die (...im Impressum...) noch einmal alle genannt sind.
Am Anfang aller guten Taten allerdings stehen gute Ideen:
Die Entstehung der hier vorliegenden Schule des Hörens
für Kinder ist vor allem einer Person zu verdanken, nämlich
Prof. Karl Karst, der mit seiner großen Begeisterungsfähigkeit
und mit seinem unermüdlichen Einsatz für die Sache
des Hörens diese Idee und eine mittlerweile weitreichende
Initiative hervorgebracht hat.
Gute Ideen brauchen Menschen, die sie mit Begeisterung umsetzen:
Deshalb gilt mein Dank auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
der Landeszentrale für Gesundheit in Bayern e.V. und
des Bayerischen Gesundheitsministeriums, ohne die dieses schöne
Projekt nicht hätte Wirklichkeit werden können.
Freuen wir uns auf "Olli Ohrwurm und seine Freunde",
auf Lola Laut und Leo Leise und ihre Abenteuer und lassen
wir sie zum Besten unserer Kinder agieren. Allen Lesern und
Hörern, den großen und den kleinen, wünsche
ich, dass die Schule des Hörens für Kinder Faszination
auslöst und weit, weit die Ohren öffnet.
Viel Spaß mit Olli Ohrwurm wünscht Ihre
Staatssekretärin Erika Görlitz

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